Die Bildung einer Limmatstadt fordert WettiGrüen schon seit Beginn der Besiedelung des Wettingerfeldes durch die ersten BBC Arbeiter. Damit hätten die Gewinne und Belastungen der Industrialisierung in der Region von Anfang an gerecht verteilt werden können.

Aktuell und in naher Zukunft hält WettiGrüen aber eine Fusion von Baden und Wettingen nicht für realistisch, da eine solche eher einer Rettungsaktion gleich käme als einer Heirat unter gleichberechtigen Partnern. Die Wettinger Grossräte, inkusive den Anstösser dieser Diskussion, sehen wir in der Pflicht, dafür zu Sorgen, dass sich der Kanton an den leidigen gebundenen Ausgaben stärker beteiligt statt laufend Überschüsse einzufahren. Dies würde allen Gemeinden mehr Spiel- und Gestaltungsraum zu ermöglichen, nicht zuletzt auch für Fusionen auf Augenhöhe.

PS. Einer Tante von mir wurden vor ihrer Hochzeit alle Zähne ersetzt, damit der Bräutigam diesbezüglich keine unkalkulierbaren Kosten mehr zu erwarten hatte. Ich fürchte dieser schmerzhafte Prozess steht Wettingen noch bevor.

PPS: Schön haben wir mal wieder darüber gesprochen.