Verlustrechnung 2025
Auch WettiGrüen ist nicht erfreut und mittelprächtig erschreckt über den hochgradig negativen Rechnungsabschluss 2025 der Gemeinde Wettingen. Dieser belegt endgültig das latente strukturelle Defizit, und droht mit Blick auf die anstehenden Investitionen den zukünftigen Finanzspielraum der Gemeinde noch weiter einzuengen. Dabei sollten die Gemeindefinanzen vor den anstehenden Investitionen in die Schulrauminfrastruktur nochmals tief Luft holen können. Aus diesem Grund propagiert WettiGrüen schon lange eine Aufweitung des Finanzkorsetts durch eine nichthomöopathische Steuerfusserhöhung. In diesem Kontext sei daran erinnert, dass in den 1970er Jahren der ehrliche Steuerfuss zur Finanzierung der Tägi-Erstinvestition einige Jahre lang bei 125% lag. Mit einer Steuerfusserhöhung weiter zuwarten und allfällige Hitachi-Steuermillionen einkalkulieren ist für WettiGrüen ein spekulativer Holzweg.
Nachtrag
PS: Praktisch gleichzeitig verkündet der Kanton locker das neunte Gewinnjahr in Folge – wer echte finanzpolitische Herausforderungen sucht findet diese also weiterhin vor der eigenen Haustüre.
PPS: Im Rundumschlag der SVP werden „nur“ die bisherigen Gemeinderegierungsparteien angeschwärzt, was natürlich nicht bedeutet, dass WettiGrüen mit den (Ursachen-)analysen, (Rücktritts-)forderungen und (Trotz-)reaktionen der SVP einverstanden gewesen wäre oder ist.
Wenn die Zahlen die Politik einholen
Der Leserbrief von Ema zum Thema: Limmatwelle 20260415