Begegnungszonen Ahoi
Zwei Anläufe brauchte es für die erfolgreiche Lancierung der Idee von Begegnungszonen in Wohnquartieren. Das Konzept mit Tempo 20 und Fussgängervortritt wird in Wettingen bereits am Bahnhof und auf der Klosterhalbinsel umgesetzt und sollte nach dem Willen von Andreas Leuppi (WettiGrüen) und Sarah Schmocker (GLP) auch in Wettinger Wohnquartieren möglich werden – dank klarem Prozess und Einbezug der lokalen Bevölkerung. Leider fand das Postulat aus dem Jahr 2023 ausserhalb der grün-rot-hellgrünen Parteien keinen Anklang – trotz erfolgreicher Umsetzung in vergleichbaren Orten wie Baden und Aarau – und wurde abgelehnt in der Januarsitzung 2024. «Aufgrund von Gesprächen vor und nach der Einwohnerratsitzung stellte sich heraus, dass die Fraktion Mitte/EVP durchaus zu gewinnen wäre für das Anliegen, wenn nochmals etwas nachjustiert wird», meint Andreas Leuppi rückblickend. Deshalb reichte er im Mai 2024 zusammen mit Sarah Schmocker (GLP) und Markus Zoller (Die Mitte) ein angepasstes Postulat ein, das dann in der Novembersitzung 2024 erfolgreich überwiesen wurde. Das erfolgreiche Postulat fordert eine Teilrevision des kommunalen Gesamtplan Verkehr (KGV) zur Einführung von Begegnungszonen in Wohnquartieren, was vom Gemeinderat in der geplanten Gesamtrevision des KGV so berücksichtigt werden wird. Damit werden in naher Zukunft, wo möglich und sinnvoll, Begegungszonen entstehen in Wettinger Wohnquartieren.